Schulleitbild des Fachseminars Haus der Pflege

Das Haus der Pflege wurde am 1. Oktober 2000 von Frau Haarhoff-Schade in Ahlen gegründet. Im Zuge der kontinuierlichen Erweiterung des Bildungsangebots sowie durch den Umzug in die Räumlichkeiten der ehemaligen Zeche Westfalen entwickelte sich die Einrichtung zu einem modernen und leistungsfähigen Fachseminar für Gesundheits- und Pflegeberufe. Heute steht das Haus der Pflege für eine innovative, praxisnahe und qualitativ hochwertige Ausbildung, die konsequent am Wohl und an den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgerichtet ist.

Unser Leitbild

Unser Leitbild verdeutlicht unsere professionelle Haltung zur Pflege sowie zur Ausbildung zukünftiger Pflegefachpersonen. Es dient Teilnehmenden, Bewerberinnen und Bewerbern, Kooperationspartnern sowie allen an der Ausbildung Beteiligten als verbindliche Orientierung für unser pädagogisches und pflegerisches Handeln.

Pflege als verantwortliches und ethisches Handeln

Wir verstehen Pflege als eine wissenschaftlich fundierte, verantwortungsbewusste und ethisch reflektierte Profession. Ziel unserer Ausbildung ist die Befähigung zu einer ganzheitlichen Pflege, die sich am individuellen Bedarf, an der Lebenssituation sowie an der Würde der zu pflegenden Menschen orientiert.

Dabei vermitteln wir umfassende berufliche Handlungskompetenzen für die Versorgung von Menschen in unterschiedlichen Settings – in der Akutpflege, der Langzeitpflege sowie im ambulanten Bereich. Unsere Ausbildung trägt dazu bei, Pflegeprozesse kompetent, sicher und verantwortungsvoll zu gestalten.

Unser didaktisches Konzept

Unser didaktisches Konzept basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Erwachsenenbildung sowie auf den Vorgaben des Pflegeberufegesetzes. Es fördert gezielt die Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und aktive Mitgestaltung der Lernprozesse durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wir vermitteln fachliche, methodische, soziale und kommunikative Kompetenzen und legen besonderen Wert auf die Entwicklung nachhaltiger Lernstrategien sowie die Fähigkeit zum Transfer von Wissen in die berufliche Praxis.

Im Rahmen unseres Qualitätsanspruchs haben wir ergänzend ein Konzept zur individuellen Lernförderung entwickelt. Dieses berücksichtigt gezielt die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unserer Auszubildenden und trägt der Heterogenität der Lerngruppen Rechnung.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Auszubildende mit Unterstützungsbedarf, deren schulische Leistungen unterhalb der Bewertungsschwelle von 4,5 liegen. Ziel ist es, diese Lernenden durch individuelle, ressourcenorientierte Förderung zu stabilisieren, ihre Lernkompetenzen zu stärken und sie nachhaltig auf einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss vorzubereiten.

Dabei werden sowohl fachliche Defizite gezielt aufgearbeitet als auch effektive Lernstrategien vermittelt, um langfristige Lernerfolge zu sichern.

Verantwortung und berufliche Perspektiven

Wir erwarten von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenso wie von uns selbst die Bereitschaft zur Übernahme von Eigenverantwortung sowie zur aktiven Mitgestaltung des Lernprozesses.

Gleichzeitig verstehen wir es als unsere Aufgabe, die Auszubildenden umfassend in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu begleiten, sie individuell zu fördern und sie auf ihrem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu unterstützen.

Unsere Werte

Ein respektvoller, wertschätzender und konstruktiver Umgang miteinander bildet die Grundlage unseres Handelns. Wir fördern eine offene Lern- und Kommunikationskultur, die von Vertrauen, Reflexionsbereitschaft und Zusammenarbeit geprägt ist.

Unser Ziel ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die sowohl fachliche Exzellenz als auch persönliche Entwicklung ermöglicht und stärkt.

Unser Anspruch

Mit diesem Leitbild verpflichten wir uns zu einer qualitativ hochwertigen Pflegeausbildung, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Pflegeberufs gerecht wird. Wir leisten damit einen aktiven Beitrag zur Sicherstellung einer professionellen und menschenwürdigen Versorgung pflegebedürftiger Menschen.

(Aktualisiert am 23.04.2026)